#Selbstorganisation

Kein Konzept von der Stange

– sondern ein Weg, der passt.



Wenn sich Unternehmen bewusst mit dem Thema Selbstorganisation auseinandersetzen, stellt sich schnell eine zentrale Frage:
Für wen soll Selbstorganisation eigentlich gelten? Für Projektteams? Für einzelne Bereiche? Für ganze Organisationen?


An diesem Punkt geben Viele auf. Die Sorge: Kleine Schritte reichen nicht aus. Viel Literatur vermittelt den Eindruck, dass nur ganzheitliche, radikale Ansätze funktionieren.


Ich bin überzeugt: Gerade kleine, gut gestaltete Schritte sind praktikabel, wirksam und nachhaltig.


Lernen durch Erfahrung – nicht durch Vorgaben

Selbstorganisation entsteht nicht durch das Einführen eines Modells, sondern durch Erfahrungen im eigenen organisationalen Kontext. Es geht darum, Dinge auszuprobieren, gemeinsam zu reflektieren und erfolgreiche Ansätze Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.


Organisationen lernen dabei gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden. Positive Erfahrungen erzeugen Vertrauen – und entfalten eine Sogwirkung, die Weiterentwicklung möglich macht.

Zwar gibt es viele gute Beispiele gelungener Selbstorganisation, die unter anderem zu höherer Effizienz, gesteigerter Produktivität und größerer Mitarbeitendenzufriedenheit führen. Doch diese Beispiele sind keine Blaupausen. Jedes Unternehmen besteht aus unterschiedlichen Menschen, Rahmenbedingungen und Kulturen – und benötigt daher einen eigenen Weg.


Mein Ansatz

Ich unterstütze Sie dabei, eine individuelle Form der Selbstorganisation zu entwickeln, die zu Ihrer Organisation passt. Gemeinsam schaffen wir Klarheit über Rollen, Entscheidungsräume, Verantwortung und Zusammenarbeit – ohne bestehende Anforderungen aus dem Blick zu verlieren.


Praxisbeispiele

Selbstorganisation in neuen Projektteams
Ein neu entstandenes Projektteam erhält große Verantwortung und wenig Vorgaben. Schnell tauchen Fragen auf:
Wer entscheidet? Wie gehen wir mit Fehlern um? Wo liegen Grenzen der Befugnisse? Wie lösen wir Konflikte?
Gemeinsam entwickeln wir klare Entscheidungslogiken, Rollenverständnisse und Rahmenbedingungen, die Orientierung geben und Kundennutzen in den Mittelpunkt stellen.


Selbstorganisation in bestehenden Bereichen
Ein Bereichsleiter nähert sich über Scrum dem Thema Selbstorganisation. Ziel ist es, die notwendige Flexibilität für den Markt zu schaffen, ohne externe Anforderungen zu vernachlässigen.
Gemeinsam mit den Mitarbeitenden entstehen Strukturen, die Selbstorganisation für rund 80 Personen ermöglichen – mit klaren Schnittstellen nach außen.


Strukturelle Weiterentwicklung wachsender Unternehmen
In einem mittelständischen Unternehmen stoßen gewachsene Strukturen an ihre Grenzen. Die Produktion funktioniert zuverlässig, reagiert jedoch zu langsam auf Marktveränderungen.
Statt Flexibilität zu verordnen, entwickeln wir gemeinsam Rahmenbedingungen, die Eigenverantwortung und Anpassungsfähigkeit – ähnlich wie in der Gründungsphase – wieder ermöglichen.


Kundenzentrierung trotz Hierarchie
Ein Bereich scheitert regelmäßig an langwierigen Entscheidungswegen. Ziel ist es, näher am Kunden zu arbeiten, ohne das Gesamtsystem zu ignorieren.
Gemeinsam werden praktikable Lösungen entwickelt, die Kundennutzen vor Struktur stellen – und dennoch anschlussfähig bleiben.

„Führung ist heute nur noch legitim, wenn sie die Selbstführung der anvertrauten Menschen zum Ziel hat.“
– Götz Werner

Selbstorganisation bedeutet nicht Kontrollverlust. Sie bedeutet Verantwortung dort zu verankern, wo Wissen, Nähe zum Kunden und Handlungsspielraum zusammenkommen.